Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 13. September 2009

Sechsbeiner des Sommers

Neben Hummeln besuchen derzeit vor allem Taubenschwänzchen den Hinterhofgarten. Heute ist mir solch ein hektischer Flugakrobat in den Abendstunden noch vor die Kamera geschwirrt. Eine gute Gelegenheit einmal einige Insektenfotos aus diesem Sommer zusammenzustellen.

Bei einigen Tieren bin ich mir nicht so sicher mit der Bestimmung, für Tipps bin ich dankbar.

Taubenschwänzchen an einer unserer Fuchsien

Schwebfliege in Konkardenblume

Schmetterling (Kleines Wiesenvögelchen?) auf der Minze

Grüne Stinkwanze auf der Chinesischen Trollblume

Kein Sechsbeiner, sondern eine grüne achtbeinige Spinne (evtl. Kürbisspinne - Araniella cucurbitina)

Grünes Heupferd(?)

Schwebfliege auf Staubgefäß der Lilienblüte.

Waldbrettspiel, hier mal auf einer Blüte, sonst meist auf Blättern zu finden.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Schnecken

Jetzt erwartet der gärtnerisch aktive Leser vielleicht Tipps, wie Schnecken von seinen Lieblingspflanzen fern gehalten werden können, wie diese schleimigen Zeitgenossen am besten gejagt, gesammelt oder gar vernichtet werden. Diesen Leser muss ich nun enttäuschen, denn hier geht es um die Ästhetik der Schnecken. Ja, ich finde Schnecken können etwas Ästhetisches haben. Wobei ich lediglich den Schnecken mit Häuschen dies zusprechen will, für gefräßige Nacktschnecken, egal ob winzig klein und weiß, etwas größer und schwarz oder von beachtlicher Größe und rotbraun oder gar getigert, kann ich mich freilich nicht begeistern.
Im Hinterhofgarten kommen zwei behauste Schneckenarten recht häufig vor, die geschützte Weinbergschnecke und die Hain-Bänderschnecke (oder handelt es sich vielleicht doch um die sehr ähnliche Garten-Bänderschnecke). Beide Schnecken dürfen auch im Hinterhofgarten bleiben, sind sie doch bei weitem nicht so gefräßig wie ihre nackten Kollegen, zumal sie sich auch zum Großteil von toten Pflanzenresten, Moosen und Algen ernähren.
Die Hain-Bänderschnecke ist auf mehrere Arten bemerkenswert, zum einen haben die Häuschen sehr unterschiedliche Zeichnungen: braun-weiß gestreift, knallgelb und blassgelb, ja fast weiß. Und zum anderen klettert die Hain-Bänderschnecke gerne, so findet man sie schon mal in einem Strauch empor gekraxelt, an der Wand in zwei Meter Höhe oder gar im Kiwi in fast drei Metern Höhe. Interessanterweise finden sich dort nie größere Fraßstellen!

Gebänderte Hain-Bänderschnecke im Stachelbeerbäumchen


Fast gelb monochrome Hain-Bänderschnecke in einer Lilienblüte...

... sie ist durchmarschiert ohne nur einen einzigen Biss von der duftenden Blüte zu nehmen.

Die unter Naturschutz stehende Weinbergschnecke

Eine akrobatische Weinbergschnecke überbrückt so manche Spalte.


Weiterführende Links:
Wikipedia zur Hain-Bänderschnecke
Weichtiere.at zur Weinbergschnecke

Sonntag, 7. Juni 2009

Hummeln und andere Sechsbeiner

In den vergangenen Tagen bin ich im Internet über zwei interessante Seite zu Hummeln und Wildbienen 'gestolpert' www.bombus.de und www.wildbienen.de, beachtlich wie viele Arten von Hummeln (über 30 in Deutschland) und vor allem Wildbienen (über 500! in Deutschland) es gibt. Grund genug mal mit der Kamera auf Hummeljagd zu gehen, in den letzten Tagen wurden besonders Salbei, Rittersporn, Kiwi und Fingerhut von Hummeln aufgesucht.

Ackerhummel (?) am Salbei




Vermutlich Gartenhummeln (?) auf Salbei und Rittersporn

(?)

Auch diesen zwei Sechsbeiner gefällt der Salbei

Und dann habe ich noch diese Winzlinge (ca. 1mm) an der Olive entdeckt. Nach etwas Recherche bin ich zum Schluss gekommen, dass es sich wohl um Eier und Nymphen der Spitzbauchwanzen handelt. Ein durchaus nützlicher Gartenbewohner, der viele andere Insekten und deren Larven jagt, wenn er mal groß ist.

Ob sich auch dieser Zweibeiner (Kohlmeise) über die Insekten im Hinterhofgarten freut - bestimmt!

Sonntag, 15. März 2009

Frühjahrsaktivitäten

Nicht nur die Gärner werde wieder aktiv, auch die Tierwelt: Am Samstag haben sich die Bienen wie verrückt auf die ersten geöffneten Blüten gestürzt. Köpfüber haben sie sich geradezu reingestürzt in Pollen und Nektar.



Und nachdem nun die stärksten Nachtfröste vorbei sein dürften, habe ich angefangen den Winterschutz von den Pflanzen zu entfernen. Unter dem Reisig und Flies hält sich die Feuchtigkeit, ein idealer Platz für Pilze, Schimmel und vor allem Schnecken bei dem nun milderen Wetter! Es sieht so aus, als ob die Pflanzen, den doch recht harten Winter ohne großen Schaden überstanden haben.

Sonntag, 10. August 2008

Insekten und Spinnen im Hinterhofgarten

Heute geht es einmal nicht um die Pflanzen im Hinterhofgarten, sondern vielmehr die Insekten, die dieser Tage zwischen, auf, unter und von den Pflanzen leben. Ich hoffe ich liege mit der Bestimmung der Tiere nicht ganz daneben, man mag es mir nachsehen, ich bin kein Biologe. Falls ich einem Tier einen falschen Namen gegeben habe, würde ich mich über einen entsprechenden Kommentar mit Hinweis zur richtigen Bezeichnung freuen.

Waldbrettspiel auf einer Hibiskusblüte, eigentlich kein Stadtbewohner!

Das (der?) gleiche Waldbrettspiel von der Seite.

Dieser Freund hat mit einem Kunstobjekt aus rostigem Eisen eine ideale Tarnung gefunden.

Rapsweißling, die starke Aderung unterscheidet ihn vom Kohlweißling

Rhododendronzikade, diese Zikade kann böse Schäden an Rhododendren anrichten. Leider habe ich erst im nachhinhein herausgefunden, um was es sich da handelt. Ab jetzt werden diese, zugegebenermaßen schön gefärbten Insekten, nicht nur mit der Kamera gejagt.

Kreuzspinne beim Mittagessen. Ab August finden sich immer recht viele Kreuzspinnen mit ihren perfekten Netzen im Hinterhofgarten.

Ein Unbekannter Gast auf einer Feige.

Freitag, 11. Juli 2008

Ein Specht zu Gast

Heute war bei Nachbars ein Buntspecht zu Gast. Manchmal sieht man die auch im Hinterhofgarten, dann habe ich natürlich nicht die Kamera so schnell zur Hand.

Weiblicher Buntspecht in Nachbars altem Zwetschgenbaum

Freitag, 21. Dezember 2007

Kampfszene aus unserem Garten

Ich habe mir gerade ein paar Fotos aus dem Sommer angeschaut, und da ist mir dieses untergekommen: Eine Kreuzspinne und eine Wespe streiten sich um ein Insekt, das im Spinnennetz gelandet ist und bereits eingesponnen ist. (Die Beute ist auf dem Bild nicht zu sehen)
Leider sind Teile des Bildes etwas unscharf, es war nicht all zu hell und da hat die Belichtungszeit eben nicht ausgereicht, um die angreifende Wespe "einzufrieren".


Aufgenommen ist die Szene einer unserer Hortensien. Es gibt so manches zu entdecken im Garten.