Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Mittwoch, 2. November 2011

Fuchsien

Es ist Herbst, die Blätter an den Bäumen zeigen sich in leuchtenden Farben und die Nächte waren schon ganz schön kalt, allerdings hatten wir in der Stadt bisher noch kein Frost. Noch haben wir alle Kübelpflanzen im Freien, das wird sich in den kommenden Tagen aber ändern, immerhin haben wir schon Anfang November.

Die Fuchsien blühen derzeit nochmal so richtig auf, sie mögen die kühleren Tage und vermutlich auch die kürzeren Tage.

Alle unsere Fuchsien überwintern im Haus, obwohl zumindest eine Wildart winterhart sein könnte. Im Folgenden ein Übersicht der derzeit blühenden Fuchsien im Hinterhofgarten.


'Mood Indigo'

Unbekannte Sorte.

'La Campanella'

Unbekannte Sorte

Wildform der Fuchsia magellanica mit zierlichen Blüten

'Wilson Pearls'

Unbekannte Sorte

Unbekannte Sorte

'White Galore' mit großen weißen gefüllten Blüten

'Major Heaphy'

Sonntag, 29. Mai 2011

Fuchsien und Kübelpflanzen umgetopft

In mehreren Schritten habe ich in den letzten Wochen fast alle Kübelpflanzen umgetopft und mit frischer Erde sowie Langzeitdünger versorgt. Insbesondere die Fuchsien. Fuchsien reagieren manchmal etwas empfindlich auf das Umtopfen, daher dürfen sie durchaus auch einmal ein Jahr in Ruhe gelassen werden, aber im zweiten Jahr sind die Töpfe dann meist so durchwurzelt, dass im Topf mehr Wurzeln als Substrat sind. Idealerweise werden Fuchsien beim Umtopfen in einen größeren Topf umgepflanzt ohne die Wurzeln zu beschädigen. Allerdings hat man dann am Ende nur noch riesige Pötte, daher entferne ich doch ein paar Wurzeln und pflanze die Fuchsien dann wieder in den gleichen Topf mit etwas Dünger und frischer Erde.Wichtig bei Fuchsien ist auch das Entspitzen der Triebe um einen buschigen Wuchs zu erreichen.

Übrigens können bei vielen anderen Kübelpflanzen, die Wurzeln bedenkenlos eingekürzt werden, zumindest habe ich damit gute Erfahrungen bei Jasmin Solanum, Hammerstrauch, Wandelröschen und Oleander gemacht.

Knipst man bei Fuchsien einen Trieb ab...
...entwickeln sich aus den Blattachseln zwei Spitzen. So werden Fuchsien zu vollen Büschen.

Mittwoch, 3. November 2010

Wintervorbereitung Teil 1

Am vergangenen Wochenende haben wir begonnen, den Garten winterfest zu machen. Die ersten Pflanzen wurden ins Winterquartier gebracht: etliche Fuchsien, Sukkulenten und die kleineren Zitruspflanzen. Die größeren Kübelpflanzen werden in den nächsten 2-3 Wochen folgen.

Außerdem haben wir den Kiwistrauch geerntet. Wie schon in den letzten Jahren, sind die Kiwis nicht komplett ausgereift. Die Früchte werden nun an einem kühlen Platz gelagert, portionsweise holen wir Früchte an einen wärmeren Ort, wo sie dann weich werden.

Montag, 11. Oktober 2010

Es wird Herbst

Ein untrügliches Zeichen, dass es Herbst wird im Hinterhofgarten, sind die blühenden Eisenhüte. Der Eisenhut zeigt als letzte Staude im Garten seine Blüten. Aber der Eisenhut ist nicht das einzige, was jetzt noch blüht, auch die Fuchsien und der Hammerstrauch stehen in voller Blüte. Und die Duftblüte macht derzeit ihrem Namen aller Ehre.
 
Eisenhut

Duftblüte mit betörendem Duft, leider gibt es noch kein Duft-Internet

Chrysanthemen bringen im Herbst nochmal Farbe in den Garten

Leckere süße Feigen

Später als je reifen dieses Jahr die Feigen, über vier Wochen später als in den vergangenen Jahren, wohl ein Ergebnis des kalten und feuchten Augusts.

Herbstzeit ist auch Pflanzzeit. Wir haben vor einigen Wochen zwei Hortensien geschenkt bekommen, diese haben eine Platz gekommen uns wurden eingepflanzt. Irgenswie finden alle Topfhortensien aus der Bekanntschaft ihren Weg zu uns. Außerdem haben wir Narzissenzwiebeln, Tulpenzwiebeln und Hyazinthenzwiebeln gepflanzt, auch die Tulpenzwiebeln waren ein Geschenk, eigentlich gedeihen Tulpen in der eher schattigen Lage nicht so gut, mal schauen was nächstes Jahr rauskommt.

Ein paar Zwiebeln warten noch darauf vergraben zu werden, außerdem müssen die Fingerhutsetzlinge noch im Garten verteilt werden. Die Fingerhutsamen kam im Juli in die Erde, ich säe Fingerhüte immer zunächst in einen Topf, im Freiland keimen die Samen zwar, aber irgendwie entwickeln sich keine Pflänzchen, evtl. schmecken die ganz jungen Pflänzchen den Schnecken zu gut.

Fingerhitsetzlinge

Freitag, 10. September 2010

Neues aus dem Hinterhofgarten

Die letzten Wochen waren doch sehr verregnet, wir konnten den Garten nur an wenigen Tagen genießen und so gibt es auch nicht viel zu berichten. Ein paar nette Fotos konnte ich trotzdem zwischendurch machen.

Die Blüten der Minze werden immer gerne von Insekten auf der Suche nach Nektar besucht, so wie hier von einer Biene.

Und wo sich Insekten aufhalten, sind Spinnen oft auch nicht weit. Wie diese weiße Spinne auf einer anderen Minzblüte.

Unser wilde Fuchsie wurde dieses Jahr ganz fleißig von Wespen angeflogen...


...ebenfalls auf der Suche nach Nektar. Interessanterweise finden die Wespen nur an dieser Wildform gefallen, alle anderen Fuchsien werden gemieden.

Und noch eine eher ungewöhnliche Beobachtung aus der Pflanzenwelt: ein neuer Trieb des Rohrkolbens hat glatt ein Seerosenblatt durchstoßen.

Samstag, 1. Mai 2010

Winterquartier ade

Inzwischen haben wir auch die Fuchsien und andere Kübelpflanzen aus dem Winterquartier geholt. Die Wetteraussichten sind zwar nicht sommerlich, aber auch die längerfristigen Vorhersagen sehen keine Frostnächte mehr kommen. Und ab Mitte Mai (Eisheilige mit der kalten Sophie am 15.5.) ist es im Flachland nach Erfahrungen von Generationen vorbei mit dem Frost.

Sonntag, 6. Dezember 2009

2. Advent, jetzt ist der Garten winterfest

Nach einem frühen Wintereinbruch Mitte Oktober hatten wir einen sehr milden November und auch jetzt im Dezember gab es bei uns in der Stadt kaum einmal Frostnächte. Wir konnten uns also Zeit lassen mit dem Einräumen der Kübelpflanzen. So sind erst heute die letzten Fuchsien, die Pelargonien und der Jasmin Solanum zurückgeschnitten und ins Haus geholt worden.

Unseren Miniteich in der Zinkwanne habe ich heute auch trockengelegt und die Wasserpflanzen (Rohrkolben, Thalia dealbata, Seerose, Binsenlilie) wie im letzten Winter ca. einen Spaten tief im Boden eingegraben und zusätzlich mit etwas Reisig abgedeckt.

Die letzten Kiwis wurden schon vergangene Woche geerntet, inzwischen sind die Früchte der ersten Ernte auch schon genussreif.

Eine bemerkenswerte, nach meinen Recherchen nicht winterharte Pflanze steht noch im Hinterhofgarten und blüht in knalligem Rot-Pink. Es ist ein Ananassalbei, den wir dieses Jahr geschenkt bekommen haben. Den ganzen Sommer über war er nicht beonders dekorativ, doch jetzt kommt sein Aufritt. Das ist schon ein wenig skuril, wenn eine nicht winterharte Pflanze so spät im Jahr blüht.

Ananassalbei

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Der Winter muss noch warten!

Nachdem dieses Jahr der Frühling fast ausgeblieben ist – wir hatten nach einem sehr langen Winter im April recht schnell warme Witterung ohne Spätfröste – scheint nun auch der Herbst sehr kurz zu sein. Vor zwei Wochen hatte es noch über 20°C und seit nun über einer Woche gibt es in weiten Teilen Deutschlands Nachtfröste und Schneefall bis in die Tieflagen.
In den vergangenen Jahren haben wir unsere Kübelpflanzen, subtropisches Obst (Zitrusfrüchte, Olive und Feige), Fuchsien usw. meist erst im November ins Winterquartier gebracht. Als vor gut einer Woche der frühe Wintereinbruch angekündigt wurde, habe ich mutig unsere nicht winterharten Kübelpflanzen im Hinterhofgarten gelassen und nicht schon ins Winterquartier umgezogen. Allerdings haben wir die Pflanzen näher an die schützende Hauswand gestellt. Alle mediterranen und subtropischen Pflanzen sind bisher ohne Schäden geblieben und wohlauf.
Zumindest der Winter im Hinterhofgarten muss noch warten!
Sind die Pflanzen sehr lange im Winterquartier gibt es nach meinen Beobachtungen zum Ende des Winters vermehrt Probleme mit Schädlingen wie Blattläusen und Schildläusen.

Eine Pflanzenart ist doch schon nach drinnen umgezogen, die Calla (eigentlich Zantedeschia). Diese tropische Knollenpflanze muss nun im Hebst trocken gehalten werden und einziehen. Das warme und trockene Haus entspricht da eher den natürlichen Gegebenheiten der ostafrikanischen Heimat als der feuchtkalte Garten.

Sonntag, 13. September 2009

Sechsbeiner des Sommers

Neben Hummeln besuchen derzeit vor allem Taubenschwänzchen den Hinterhofgarten. Heute ist mir solch ein hektischer Flugakrobat in den Abendstunden noch vor die Kamera geschwirrt. Eine gute Gelegenheit einmal einige Insektenfotos aus diesem Sommer zusammenzustellen.

Bei einigen Tieren bin ich mir nicht so sicher mit der Bestimmung, für Tipps bin ich dankbar.

Taubenschwänzchen an einer unserer Fuchsien

Schwebfliege in Konkardenblume

Schmetterling (Kleines Wiesenvögelchen?) auf der Minze

Grüne Stinkwanze auf der Chinesischen Trollblume

Kein Sechsbeiner, sondern eine grüne achtbeinige Spinne (evtl. Kürbisspinne - Araniella cucurbitina)

Grünes Heupferd(?)

Schwebfliege auf Staubgefäß der Lilienblüte.

Waldbrettspiel, hier mal auf einer Blüte, sonst meist auf Blättern zu finden.

Dienstag, 30. Juni 2009

Rundgang im Hinterhofgarten

Ich habe mich bisher geziert Fotos öffentlich zu zeigen, auf denen unser kompletter Garten oder größere Ausschnitte davon dargestellt sind. Gibt dies doch einen öffentlichen Einblick in das Umfeld in dem wir leben. Vor allem auch, weil man ja nicht weiß, wer sich so mit nicht ganz legalen Absichten im Internet rumtreibt. Seither waren die Bilder aus dem Hinterhofgarten geprägt von Detailaufnahmen zu einzelnen Pflanzen etc. Nachdem ich aber immer wieder mal gefragt werden, wie denn der Garten nun im Ganzen aussieht, hier ein kleiner Rundgang durch unseren wirklich kleinen Hinterhofgarten. Alles spielt sich auf ca. 60 qm ab.

Die ursprüngliche Hofeinfahrt (wobei diese für ein Auto viel zu schmal ist, um bequem raus und rein zu fahren) ist eingerahmt von Hortensien, Kletterhortensie und einem Rhododendron im Topf. Hinter dem Rhododendron ist ein kleiner Arbeitsplatz zum Umtopfen etc. auf einem Natursteintischchen unter dem auch Erde, Töpfe etc. verstaut sind.

Es geht unter dem Kiwistrauch hindurch, blickt man dann nach links ist ein Beet am Zaun entlang angelegt, mit Taglilien, Rosen, verschiedenen Kräutern, etwas Beerenobst und am Ende einigen Stauden. Zwischendrin stehen noch ein Feigenbaum, ein Rebstock und ein Fliederbaum!

Der Blick zurück zeigt das kleine Rasenstückchen mit einer großen Hortensie im Zentrum.

Parallel dazu noch der alte Bodenbelag des Hinterhofs als Durchgang und Hauptweg, hier stehen die ganzen noch zaghaft blühenden Kübelpflanzen aufgereiht: u. a. Fuchsien, Hammerstrauch, Olivenbaum, Zitrone und ganz vorne der kleine Wassergarten. Ganz hinten ist wieder der Kiwistrauch zu sehen.

Um im Rücken dazu der Sitzplatz. Aufgenommen in einer anderen Jahreszeit, ja sogar in einem anderen Jahr.

Zugegebenermaßen auf diesen Bildern wirkt das alles recht voll und chaotisch, die reale Empfindung ist aber eine andere, das Auge hat einfach viel zu entdecken, schließlich fokussiert es immer nur auf einen Punkt.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Neuanschaffungen Frühjahr 2009

Auch dieses Jahr konnten wir uns nicht ganz zurückhalten und haben doch ein paar neue Pflanzen für den bereits recht vollen Hinterhofgarten gekauft. Dazu kam das ein oder andere Geschenk.

Von der Million-Bells-Petunie (Carillion-Petunie) ziert eine rote und eine gelbe in Hängetöpfen den Zaun. Eine dankbare Hängepflanze auch für den Halbschatten.

Nachdem zwei Fuchsien (Fey und Major Heaphy) nicht erfolgreich über den Winter kamen - der Dickmaulrüssler schlug zu - dachten wir, eine neu Fuchsie darf es schon sein. Es ist die Hängefuchsie Rapunzel zu unseren Fuchsiensammlung hinzugekommen.

Diese Begonie heißt Papaya-Begonie (Begonia sutherlandii), wie wir fanden passt sie wunderbar in diesen Pokal aus Eisenguss. Viele Begonien gedeihen auch in absolutem Schatten.

Die chinesische Trollblume (Trollius chinensis 'Golden Queen') ist uns ein Versuch wert, gedeihen bei uns im Halbschatten doch kaum Pflanzen mit gelben Blüten. Rittersporn (vorne) und Glockenblumen (hinten) sind Geschenke. Mit Rittersporn hatten wir eigentlich nie viel Glück, spätestens beim Austrieb im zweiten Jahr haben sich die Schnecken so drüber her gemacht, so dass nichts übrig blieb. Auch die Glockenblumen sollen den Schnecken schmecken, bisher halten sich die Glockenblumen tapfer.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Gartenrundgang Ende Mai

Ende Mai verabschieden sich die für das Frühjahr typischen Blüten aus dem Hinterhofgarten, zuletzt die Akeleien und die Pfingstrosen, die nun langsam verblüht sind. Immer mehr typische Sommerblumen erscheinen.

Ein kleiner Blüten-Rundgang am gestrigen morgen, es schien die Morgensonne, nachdem das Unwetter über Deutschland hinweg gezogen ist.

Die Kletterhortensie ist als erste Hortensie erblüht und duftet fein süßlich.

Diese Clematis-Hybride öffnet die ersten Blüten.

Die Lilien werden wohl zum Pfingstwochenende schon blühen.

Der Fingerhut wird schon früh von Hummeln besucht.

Die Westerlandrose strahlt in der Morgensonne.

Und auch andere Rosen sind erblüht.

Die Fuchsie

…und der Hammerstrauch haben schon im Winterquartier Knospen gebildet, die nun erblühen.