Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 6. Dezember 2009

2. Advent, jetzt ist der Garten winterfest

Nach einem frühen Wintereinbruch Mitte Oktober hatten wir einen sehr milden November und auch jetzt im Dezember gab es bei uns in der Stadt kaum einmal Frostnächte. Wir konnten uns also Zeit lassen mit dem Einräumen der Kübelpflanzen. So sind erst heute die letzten Fuchsien, die Pelargonien und der Jasmin Solanum zurückgeschnitten und ins Haus geholt worden.

Unseren Miniteich in der Zinkwanne habe ich heute auch trockengelegt und die Wasserpflanzen (Rohrkolben, Thalia dealbata, Seerose, Binsenlilie) wie im letzten Winter ca. einen Spaten tief im Boden eingegraben und zusätzlich mit etwas Reisig abgedeckt.

Die letzten Kiwis wurden schon vergangene Woche geerntet, inzwischen sind die Früchte der ersten Ernte auch schon genussreif.

Eine bemerkenswerte, nach meinen Recherchen nicht winterharte Pflanze steht noch im Hinterhofgarten und blüht in knalligem Rot-Pink. Es ist ein Ananassalbei, den wir dieses Jahr geschenkt bekommen haben. Den ganzen Sommer über war er nicht beonders dekorativ, doch jetzt kommt sein Aufritt. Das ist schon ein wenig skuril, wenn eine nicht winterharte Pflanze so spät im Jahr blüht.

Ananassalbei

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Der Winter muss noch warten!

Nachdem dieses Jahr der Frühling fast ausgeblieben ist – wir hatten nach einem sehr langen Winter im April recht schnell warme Witterung ohne Spätfröste – scheint nun auch der Herbst sehr kurz zu sein. Vor zwei Wochen hatte es noch über 20°C und seit nun über einer Woche gibt es in weiten Teilen Deutschlands Nachtfröste und Schneefall bis in die Tieflagen.
In den vergangenen Jahren haben wir unsere Kübelpflanzen, subtropisches Obst (Zitrusfrüchte, Olive und Feige), Fuchsien usw. meist erst im November ins Winterquartier gebracht. Als vor gut einer Woche der frühe Wintereinbruch angekündigt wurde, habe ich mutig unsere nicht winterharten Kübelpflanzen im Hinterhofgarten gelassen und nicht schon ins Winterquartier umgezogen. Allerdings haben wir die Pflanzen näher an die schützende Hauswand gestellt. Alle mediterranen und subtropischen Pflanzen sind bisher ohne Schäden geblieben und wohlauf.
Zumindest der Winter im Hinterhofgarten muss noch warten!
Sind die Pflanzen sehr lange im Winterquartier gibt es nach meinen Beobachtungen zum Ende des Winters vermehrt Probleme mit Schädlingen wie Blattläusen und Schildläusen.

Eine Pflanzenart ist doch schon nach drinnen umgezogen, die Calla (eigentlich Zantedeschia). Diese tropische Knollenpflanze muss nun im Hebst trocken gehalten werden und einziehen. Das warme und trockene Haus entspricht da eher den natürlichen Gegebenheiten der ostafrikanischen Heimat als der feuchtkalte Garten.

Sonntag, 13. September 2009

Sechsbeiner des Sommers

Neben Hummeln besuchen derzeit vor allem Taubenschwänzchen den Hinterhofgarten. Heute ist mir solch ein hektischer Flugakrobat in den Abendstunden noch vor die Kamera geschwirrt. Eine gute Gelegenheit einmal einige Insektenfotos aus diesem Sommer zusammenzustellen.

Bei einigen Tieren bin ich mir nicht so sicher mit der Bestimmung, für Tipps bin ich dankbar.

Taubenschwänzchen an einer unserer Fuchsien

Schwebfliege in Konkardenblume

Schmetterling (Kleines Wiesenvögelchen?) auf der Minze

Grüne Stinkwanze auf der Chinesischen Trollblume

Kein Sechsbeiner, sondern eine grüne achtbeinige Spinne (evtl. Kürbisspinne - Araniella cucurbitina)

Grünes Heupferd(?)

Schwebfliege auf Staubgefäß der Lilienblüte.

Waldbrettspiel, hier mal auf einer Blüte, sonst meist auf Blättern zu finden.

Dienstag, 30. Juni 2009

Rundgang im Hinterhofgarten

Ich habe mich bisher geziert Fotos öffentlich zu zeigen, auf denen unser kompletter Garten oder größere Ausschnitte davon dargestellt sind. Gibt dies doch einen öffentlichen Einblick in das Umfeld in dem wir leben. Vor allem auch, weil man ja nicht weiß, wer sich so mit nicht ganz legalen Absichten im Internet rumtreibt. Seither waren die Bilder aus dem Hinterhofgarten geprägt von Detailaufnahmen zu einzelnen Pflanzen etc. Nachdem ich aber immer wieder mal gefragt werden, wie denn der Garten nun im Ganzen aussieht, hier ein kleiner Rundgang durch unseren wirklich kleinen Hinterhofgarten. Alles spielt sich auf ca. 60 qm ab.

Die ursprüngliche Hofeinfahrt (wobei diese für ein Auto viel zu schmal ist, um bequem raus und rein zu fahren) ist eingerahmt von Hortensien, Kletterhortensie und einem Rhododendron im Topf. Hinter dem Rhododendron ist ein kleiner Arbeitsplatz zum Umtopfen etc. auf einem Natursteintischchen unter dem auch Erde, Töpfe etc. verstaut sind.

Es geht unter dem Kiwistrauch hindurch, blickt man dann nach links ist ein Beet am Zaun entlang angelegt, mit Taglilien, Rosen, verschiedenen Kräutern, etwas Beerenobst und am Ende einigen Stauden. Zwischendrin stehen noch ein Feigenbaum, ein Rebstock und ein Fliederbaum!

Der Blick zurück zeigt das kleine Rasenstückchen mit einer großen Hortensie im Zentrum.

Parallel dazu noch der alte Bodenbelag des Hinterhofs als Durchgang und Hauptweg, hier stehen die ganzen noch zaghaft blühenden Kübelpflanzen aufgereiht: u. a. Fuchsien, Hammerstrauch, Olivenbaum, Zitrone und ganz vorne der kleine Wassergarten. Ganz hinten ist wieder der Kiwistrauch zu sehen.

Um im Rücken dazu der Sitzplatz. Aufgenommen in einer anderen Jahreszeit, ja sogar in einem anderen Jahr.

Zugegebenermaßen auf diesen Bildern wirkt das alles recht voll und chaotisch, die reale Empfindung ist aber eine andere, das Auge hat einfach viel zu entdecken, schließlich fokussiert es immer nur auf einen Punkt.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Neuanschaffungen Frühjahr 2009

Auch dieses Jahr konnten wir uns nicht ganz zurückhalten und haben doch ein paar neue Pflanzen für den bereits recht vollen Hinterhofgarten gekauft. Dazu kam das ein oder andere Geschenk.

Von der Million-Bells-Petunie (Carillion-Petunie) ziert eine rote und eine gelbe in Hängetöpfen den Zaun. Eine dankbare Hängepflanze auch für den Halbschatten.

Nachdem zwei Fuchsien (Fey und Major Heaphy) nicht erfolgreich über den Winter kamen - der Dickmaulrüssler schlug zu - dachten wir, eine neu Fuchsie darf es schon sein. Es ist die Hängefuchsie Rapunzel zu unseren Fuchsiensammlung hinzugekommen.

Diese Begonie heißt Papaya-Begonie (Begonia sutherlandii), wie wir fanden passt sie wunderbar in diesen Pokal aus Eisenguss. Viele Begonien gedeihen auch in absolutem Schatten.

Die chinesische Trollblume (Trollius chinensis 'Golden Queen') ist uns ein Versuch wert, gedeihen bei uns im Halbschatten doch kaum Pflanzen mit gelben Blüten. Rittersporn (vorne) und Glockenblumen (hinten) sind Geschenke. Mit Rittersporn hatten wir eigentlich nie viel Glück, spätestens beim Austrieb im zweiten Jahr haben sich die Schnecken so drüber her gemacht, so dass nichts übrig blieb. Auch die Glockenblumen sollen den Schnecken schmecken, bisher halten sich die Glockenblumen tapfer.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Gartenrundgang Ende Mai

Ende Mai verabschieden sich die für das Frühjahr typischen Blüten aus dem Hinterhofgarten, zuletzt die Akeleien und die Pfingstrosen, die nun langsam verblüht sind. Immer mehr typische Sommerblumen erscheinen.

Ein kleiner Blüten-Rundgang am gestrigen morgen, es schien die Morgensonne, nachdem das Unwetter über Deutschland hinweg gezogen ist.

Die Kletterhortensie ist als erste Hortensie erblüht und duftet fein süßlich.

Diese Clematis-Hybride öffnet die ersten Blüten.

Die Lilien werden wohl zum Pfingstwochenende schon blühen.

Der Fingerhut wird schon früh von Hummeln besucht.

Die Westerlandrose strahlt in der Morgensonne.

Und auch andere Rosen sind erblüht.

Die Fuchsie

…und der Hammerstrauch haben schon im Winterquartier Knospen gebildet, die nun erblühen.

Dienstag, 28. April 2009

Gärternei Baum und Wassergarten im Kübel 2009

Am vergangenen Wochenende haben wir der Gärtnerei Baum in Leonberg einen Besuch abgestattet. Wir wollten eigentlich nicht unbedingt etwas kaufen, sondern nur schauen. Im Mai wollen wir dann evtl. wegen der Fuchsien nochmals hin, einer der Schwerpunkte dieser Gärtnerei. Aber bevor es da eine Neuanschaffung gibt, müssen wir erst einmal sehen, wie unsere Fuchsiensammlung durch den Winter kam. Es gibt da leider einige Problemfälle.

Am Ende sind wir dann doch nicht mit leeren Händen von dannen gezogen, sondern es gab ein paar Anschaffungen für den Wassergarten in Zinkkübeln und Senftöpfen:
  • Thalia dealbata, eine schön blühende Sumpfpflanze, die angeblich in einem kleineren Gefäß auch klein bleibt, im Teich aber locker zwei Meter hoch werde soll.
  • Typha minima, der kleine Rohrkolben, für so einen Kübelteich viel besser geeignet als unser breitblättriger Rohrkolben.
  • Froschbiss, eine einheimische Schwimmpflanze mit hübscher Blüte.
Unsere Erfahrung aus dem letzten Jahr war, dass Schwimmpflanzen das Wasser klar halten, da sie ihm die Nährstoffe entziehen und so Algen kaum eine Chance haben.

Kleiner Rohrkolben und Thalia in Senftöpfen.

Alle in der Erdmiete überwinterten Wasserpflanzen entwickeln sich übrigens inzwischen gut im großen Zinkkübel, auch die Seerose, die mit mehreren kleinen Blättern an die Wasseroberfläche drängt.

Sonntag, 19. April 2009

Der Hinterhofgarten Mitte April 2009

Inzwischen sind alle Zitruspflanzen im Freien, die Fuchsien sind so ziemlich die letzten Pflanzen im Winterquartier. Fuchsien sollten kurze leicht Nachtfröste aushalten und könnten nun auch schon raus, aber im Winterquartier entwickeln sie sich zurzeit noch besser. An der Fuchsie 'Major Heaphy' hingen die frischen Triebe herab. Diese habe ich mir heute mal genauer angeschaut und aus dem Topf genommen, und tatsächlich war da mindestens eine Käferlarve, die sich wohl an die Wurzeln gemacht hat. Ich habe die Fuchsie in frische Erde eingetopft, in der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist.

Neu eingepflanzt wurden Glockenblumen, eigentlich nicht mein Stauden-Hauptkandidat für die vorgesehene Stelle, da sich da wohl vor allem die Schnecken freuen, aber wir haben sie von Verwandten bekommen, da versuche ich es einfach mal.

Nachdem meine Hortensie, die letztes Jahr blau gefärbt werden sollte und dann aber überhaupt nicht blühte, nun Knospen zeigt, hat sie eine Portion des Färbesalzes ins Gießwasser bekommen. Mal sehen, ob sie dieses Jahr blau wird.

Jetzt kommen die Wochen, in denen sich die Pflanzen um die Wette blühen. Vergissmeinnicht werden zum blaugrünen Meer, der Flieder zeigt schon Farbe und erste Einzelblütchen öffnen sich, die Rhododendren zeigen ebenfalls Farbe.

Überraschende Tulpenblüte, diese Tulpe haben wir letztes Jahr im Topf geschenkt bekommen, ich habe die eingezogenen trockenen Zwiebeln für Narzissen gehalten. Die Tulpe steht verborgen unter der Kletterhortensie, mal sehen, ob sie kommendes Jahr wieder kommt.

Die Kamelie blüht, ebenfalls an verborgener Stelle. Der vergangene kalte Winter, war der erste für die Kamelie in unserem Garten. Ich bin positiv überrascht!

Die Rhododendren starten mit der Blüte, als erstes der Rhododendron wardii 'Brasilia'

Samstag, 18. April 2009

Einladung Gärtnerei Baum

Diese Woche war die Einladung der Gärtnerei Baum in Leonberg zum Frühlingsfest am 25. und 26. April im Briefkasten. Laut Website der Gärtnerei Baum gibt es dieses Jahr keine ausgesprochenen Fuchsientage wie in den vergangenen Jahren, aber der Fuchsienverkaufsstart geht kommende Woche los.

Sicherlich werden wir an einem der kommenden Wochenenden diese schöne Gärtnerei einmal aufsuchen. Übrigens hat die Gärtnerei Baum auf Ihrer Website nun auch einen Online-Shop.

Samstag, 4. April 2009

Raus aus dem Winterquartier

Die erste echte Frühlingswoche geht zu Ende mit Temperaturen bis zu 20°C und die längerfristigen Wettervorhersagen zeigen durchweg frostfreie Nächte und zweistellige Temperaturen am Tag, Zeit also die ersten Pflanzen aus dem Winterquartier zu entlassen. Zunächst sind die robusteren Pflanzen dran, denen leichte Nachtfröste nichts anhaben können: Oleander, Olive, Lorbeer und Duftblüte. Ebenfalls ins Freie darf der Grapefruitsämling, der nach über 10 Jahren immer noch nicht blüht und eine Opuntie (Feigenkaktus).
Die etwas empfindlicheren Pflanzen bleiben noch einige Wochen im Winterquartier, so der stark blühende Zitronenbaum und die Fuchsien.

Die in der Erdmiete überwinterten Wasserpflanzen habe ich heute wieder samt Pflanzkörbe ausgegraben und umgeben von etwas mehr toniger Erde als im vergangenen Jahr in einen großen Zinkzuber bzw. Senftöpfe gesetzt. Die Erde wurde mit Kieselsteinen bedeckt, so dass sie nicht zu leicht weggeschwemmt werden kann. Der Rohrkolben und die kalifornische Binsenlilie (Sisyrinchium californicum) sehen gut aus und haben frische Triebe. Wie die Seerose den Winter in der Erdmiete überstanden hat, kann ich noch nicht sagen, da lasse ich mich einfach mal überraschen.

Alles noch etwas grau: Zinkkübel nach dem Bepflanzen.

Dienstag, 31. März 2009

Gartenarbeiten Ende März

Nachdem nun in den kommenden Tagen wirklich der Frühling Einzug halten soll, haben wir den Winterschutz komplett von den Pflanzen entfernt. Beerensträucher, Rhododendren, Hortensien, Kletterhortensie und Kamelie haben Dünger bekommen. Im Falle von Rhododendren, Kamelie und Hortensien habe ich den Dünger mit etwas Torf vermischt leicht und vorsichtig eingearbeitet. Gerade die Rhododendren haben empfindliche Wurzeln die oft schon kurz unter der Oberfläche wachsen und nicht beschädigt werden sollten.
Im Winterquartier wurden die Fuchsien entspitzt, die schon kräftig treiben und auch die ersten Blüten zeigen. Beim Entspitzen der Fuchsien werden die Triebe nach dem ersten oder zweiten Blattpaar entfernt, aus den Blattachseln wachsen dann neue Triebe und so wird die Fuchsie schön buschig. Die Zitrone blüht reichlich und versprüht im Winterquartier ihren süßlichen Duft, sie hat die erste vorsichtige Düngergabe bekommen.
Im Garten blühen derzeit Primeln, Narzissen und Christrosen. Die Krokusse und Schneeglöckchen sind verblüht. Anemonen, Vergissmeinnicht und Hyazinthen zeigen Knospen und werden sicher in den kommenden Tagen erblühen.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ab ins Winterquartier...

... denn diese Woche sind Frostnächte vorhergesagt. Früher als im letzten Jahr beziehen die ersten Pflanzen das Winterquartier. Nachdem für die kommenden Tage Frost bis in die Niederungen vorhergesagt wurde, haben wir heute damit begonnen die etwas empfindlicheren und jüngeren Pflanzen ins Winterquartier zu bringen. Mit dabei Fuchsien, Hammerstrauch, Hibiskus, Lorbeerstrauch, Zitrone, Kumquat und Grapefruit. Hammerstrauch und Fuchsien wurden dazu auch kräftig zurückgeschnitten - gut zweidrittel der Triebe.

Einige größere Kübelpflanzen, die nach meinem Empfinden auch leichten Frost ertragen, bleiben noch bis circa Mitte November draußen, so die Olive, der Oleander und die Feige im Kübel.


Das Ergebnis des Rückschnitts bei den Fuchsien: ein prächtiger Strauß bunter Fuchsien

Dienstag, 30. September 2008

Der Herbst zieht ein im Hinterhofgarten

Es wird herbstlich im Hinterhofgarten, die Sonne kommt nur noch am späten Nachmittag für eine kurze Zeit bis zum Boden, die Blühkraft vieler Pflanzen läßt nach, dafür verfärben sich nun die Blätter.

Weinlaub

Bergenie in Herbstfärbung

Und die Fuchsein blühen und blühen.

Mittwoch, 3. September 2008

Gestern gesehen (und gekauft) bei Jokers: ‚Fuchsien’

Bei Jokers in Nürnberg habe ich gestern das Buch ‚Fuchsien’ von Richard Rosenfeld erschienen bei Dorling Kindersley (DK) für 4,95 EUR gesehen und gekauft. Der reguläre Preis war einmal 9,90 EUR. Es handelt sich um die deutschsprachige Ausgabe von 2004. Jokers ist eine Buchhandelskette spezialisiert auf Restauflagen und in vielen deutschen Städten vertreten, meines Wissens versendet Jokers auch, bzw. ist im Internet vertreten unter www.jokers.de.


Das Buch porträtiert auf über 300 Seiten 300 verschiedene Fuchsien mit Fotos in ordentlicher Qualität, einer verbalen Beschreibung und einer tabellarischen Aufführung der Eigenschaften bzgl. Wuchshöhe und –breite, Habitus, Winterhärte und Blühzeit. Ergänzt werden die Porträts um ein kurzes Kapitel mit Pflegetipps und Bezugsquellen. Für Fuchsienfreunde kann dieses Buch einen netten Überblick über die Fuchsienvielfalt liefern, für erfahrene Züchter bietet das Buch sicher wenig Neues.

Zum schmunzeln sind manchmal die Namen der Fuchsien, die oft aber nicht immer aus der Kombination einer Farbe oder eines Frauennamens bestehen, sondern auch mal skurril wirken, man wundert sich wo die Inspiration herkommt für Namen wie Space Shuttle, RAF, Deep Purple (klar, auch 'Deep Purple' ist eigentlich eine Farbe, ich denke aber zuerst an die Rockband).

Unter all den unterschiedlichen Blütenformen und Farben im Buch, ist mir beim ersten durchblättern die Fuchsie ‚Hinnerike’ aufgefallen, eher schlanke Blüten, hellroter Tubus und strahlend orangene Kelch- und Kronblätter. Mal sehen, ob diese irgendwann im Hinterhofgarten auftaucht.

Wenn mich nicht alles täuscht ist bei Jokers aus der gleichen Reihe auch ein Buch zu Rosen zum gleichen Preis erhältlich.



Samstag, 12. Juli 2008

Vielfältige Fuchsienblüte

Fuchsien sind immer wieder ein Thema im Hinterhofgarten, sie lieben den Schatten. Die Blütenvielfalt ist beeindruckend. Unsere Fuchsien blühen in weiß, rosa, pink, rot, violett, blau und fast schwarz. Dazu die unterschiedlichen Blütenformen: lang und schlank, kugelig, gefüllt, groß und klein, ... Und das von Juni bis zum Frost!
Und da sie so reichlich blühen kann man auch mal ein paar Blüten zu Dekorationszwecken abknipsen, wie in dieser Wasserschale.

Montag, 30. Juni 2008

Die neuen Fuchsien

Ende April haben wir uns bei den Fuchsientagen der Gärtnerei Baum in Leonberg zwei neue Fuchsien gekauft: 'Fey' und 'White Galore'. Damals gab es noch keine Bilder von den Blüten. Seit Mitte Juni blühen diese nun.

Fey, beschrieben als blau-weiß, der Hauch von blau wird doch durch violett übertönt.

White Galore, fast komplett weiß, nur ein Hauch von rosa drückt durch

Donnerstag, 29. Mai 2008

Was die Hitze bewirkt

Jetzt hatten wir die ersten heißen Tage des Jahres und im Handumdrehen hat sich der Charakter des Hinterhofgartens verändert, die Frühlingsblüher sind verschwunden und eher sommerliche Blühpflanzen sind an ihre Stelle getreten.

Bis zum Wochenende haben die Vergissmeinnicht noch hellblau geblüht, davon ist jetzt nichts mehr zu sehen, zurückgeblieben ist etwas Grün und die Samenstände. Nur vereinzelt zeigen sich noch verspätete Akeleiblüten und auch die Pfingstrosen sind schon fast wieder verblüht und der violette Rhododendron leidet auch unter der Hitze - Blüten fallen ab oder verlieren Strahlkraft und hängen immer schlapper herum.

Dafür blühen und duften inzwischen die Rosen, der Salbei, die Kletterhortensie, der Hammerstrauch, Löwenmäulchen und Spornblume, der Fingerhut und auch die erste Clematis und der Hibiskus haben sich gezeigt

Und bei den Fuchsien schließlich treiben nun fast alle Pflanzen fleißig Knospen!

Obwohl der schattige Hinterhofgarten nicht der ideale Standort ist, können wir uns doch an einigen Rosen erfreuen.

Kletterhortensie mit tellerförmigen Blütendolden

Spornblume (die wir bisher immer fälschlicherweise Knöterich nannten)

Sonntag, 25. Mai 2008

Veranstaltungen Gärtnerei Baum

Da es nach meinem Bericht einige Anfragen zur Gärtnerei Baum in Leonberg gab, hier eine kurze Übersicht der mir bekannten noch anstehenden Veranstaltungen:
  • 25. Mai: Schaugartenfest, Eröffnung des Schaugartens und u.A. Fuchsienausstellung mit Schwerpunkt weiße Fuchsien. 9:00- 17:00 Uhr
  • 26. Mai bis 31. Mai : Staudenwoche. Tägl. 9:00 - 18:00 Uhr
  • 2. Juni bis 7. Juni: Wasserpflanzenwoche. Tägl. 9:00 - 18:00 Uhr
Weitere Informationen zu Veranstaltungen der Gärtnerei Baum zum Schwerpunkt Fuchsien finden sich auch auf der Website der Deutschen Fuchsien-Gesellschaft.

Mittwoch, 30. April 2008

Fuchsientage Gärtnerei Baum

Ende April hatte die Gärtnerei Baum zu den Fuchsientagen eingeladen. Fuchsien sind eine der Spezialitäten der Gärtnerei Baum in Leonberg bei Stuttgart. Und nachdem Fuchsien sehr gut in unserem schattigen Hinterhofgarten gedeihen quasi ein Pflichttermin.
Mehrere Gewächshäuser waren anläßlich der Fuchsientage geöffnet und haben dem Besucher einen Einblick in die Vielfalt der Fuchsien (und weiterer Kübelpflanzen) geliefert, leider haben wegen der kühlen Witterung der letzten Wochen nur wenige Fuchsien schon geblüht. Aber es sind für Mai weitere Veranstaltungen geplant, bei denen dann sicher die gesamte Fuchsienblütenpracht bewundert werden kann.
Wir sind mit dem Vorsatz zur Gärtnerei gefahren maximal zwei Fuchsien zu kaufen um nicht einem Kaufrausch zu verfallen: wir haben uns für die blauweiße 'Fay' und die weiße 'White Galore' entschieden (Bilder folgen, wenn die ersten Blüten da sind ;-). Außerdem gab es noch eine Anemone (A. Sylvestri) und für einen unserer Hängetöpfe eine rote Million-Bells (Carillion-Petunie).

Kontakt: Gärtnerei Baum, Strohgäustr. 51, 71229 Leonberg, Tel. 07152/24557

Im Gewächshaus: Fuchsienstecklinge so weit das Auge reicht

Fuchsienimpressionen

Blick ins Gewächshaus

Wassergarten mit Zinkkübeln, eine Idee, die wir vielleicht im Hinterhofgarten weiterverfolgen werden.