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Pflanzen im Hinterhofgarten:

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Feige

Aktuell haben wir drei Feigen bei uns. Motivation den Versuch mit den Feigen zu unternehmen ist der fantastische Geschmack einer frischen vollreifen Feige, das ist mit keiner Kaufware vergleichbar. Leider sind die Feigenpflanzen nicht ganz billig im Handel in Deutschland. Im Jahre 2002 waren wir in Italien im Urlaub, genauer in Ligurien und Piemont. Auf unseren Touren durch Ligurien kamen wir an einer Baumschule vorbei, die wir schon bei einer vorrausgegangenen Reise besuchten, damals erstanden wir einen Olivenbaum. Wir sagten uns, lass uns nochmal vorbeischauen. Letztendlich verliesen wir die Baumschule mit einem gestutzten Feigenbaum für ca. 10-15 EUR. Es handelt sich um eine weiße Feige (ficca bianco) mit Reife Anfang August, die Früchte sind freilich nicht weiß, nur eben relativ hell. Die Rinde ist ebenfalls hell.

Dieser gekaufte Feigenbaum war aber nicht alles, während einer anschließenden Übernachtung auf einem Weingut in Piemont, gab uns unser Wirt noch Wurzelstücke seiner Feige mit. Ein mächtier, vielleicht hundertjähriger Baum. Wurzelstücke und Baum wurde im Gepäck verstaut und zurück über die Alpen mitgenommen.

Den Feigenbaum aus Ligurien halten wir in einem großen Topf und er trägt inzwischen jedes Jahr rund 20 Früchte. Die Wurzelstücke aus Piemont wurden in Töpfe gepflanzt und haben sich alle zu Pflanzen entwickelt. Einen dieser Wurzelstecklinge haben wir vor vier Jahren (2005) im Garten ausgepflanzt und diese lässt sich offensichtlich nicht vom deutschen Winter beeindrucken. Der Baum ist inzwischen armdick und musste bereits zurückgeschnitten werden, um uns nicht über den Kopf zu wachsen. Im Spätsommer 2007 hat er dann sogar eine kleine Feige gebildet, die freilich nicht mehr ausreifte. Eine Feigenpflanze ist vor einigen Jahren im Topf erfroren, eine weitere ist im Topf, trägt aber nicht und dann gibt es noch eine bei Freunden in Strassburg. Die haben das Feigenbäumchen ebenfalls auspflanzten, und es hat bereits getragen. Ich würde sagen der Versuch hat sich gelohnt!

Und so ist inzwischen ein Stück Italien im Hinterhofgarten eingezogen. So delikat die Feige auch ist: Sie ist ein absolut robustes Wesen. In praktisch dem ganzen Mittelmeerraum wächst sie fast wie 'Unkraut', am Straßenrand oder kopfüber aus einem alten Mauerbogen, wohin den Samen ein akrobatischer Vogel gebracht haben muss. Wenn man nach Italien reist, auf einem Weingut oder in einem Ferienhaus Urlaub macht, sieht man ja fast immer Feigenbäume im Garten oder in der näheren Umgebung. Hat man dann erst einmal einen eigenen Feigenbaum im Garten, kehrt direkt italienisches Flair ein. Wenn man an lauen Sommerabenden in gemütlicher Runde oder mit einem guten Buch im Garten sitzt und auf den Feigenbaum schaut, bekommt man den Eindruck, man macht gerade in Italien Urlaub. So bringt ein solcher Baum direkt ein wenig Urlaubsflair mit sich und muss dazu nicht einmal Früchte tragen.

Artikel zur Feige im Blog

Bezugsquelle für Feigenbäumchen

Unreife Feigen am Feigenbaum im Kübel

Noch unreife Feigen an unserem Bäumchen aus Ligurien




Links zu weiteren Internetauftritten mit dem Schwerpunkt Garten und zu anderen Themen.

Pflanzen-Bilder auf Hinterhofgarten.de aufgenommen mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera Pentax K100D
zumeist unter Verwendung des Sigma 105mm 2,8 EX DG Macro Objektivs.


Pflanzen für einen Standort im Schatten: Frühblüher, Kletterpflanzen, Kübelpflanzen, Kräuter, Obst, Stauden, Sträucher

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